Ebenso wichtig wie die traditionellen Speisen in Bayern, ist die flüssige Komponente: das bayerische Bier. Diesen Beitrag widmen wir dem goldenen Gerstensaft, der nicht fehlen darf, wenn man bayerisch essen in München geht.

Bayerisch Essen in München

DATUM

August 2021

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Die erste Stunde des Reinheitsgebots

Am 23. April 1516 wurde einer der Grundsteine der bayerischen Identität gelegt: An diesem Tag erließen Herzog Wilhelm IV. und Ludwig X. das bayerische Reinheitsgebot. Seit über 500 Jahren wird in Deutschland nun nach dem Reinheitsgebot gebraut. In der Vorschrift heißt es: „(1) Zur Bereitung von untergärigem Bier darf nur Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser verwendet werden.“ Mit der Erlassung des ältesten Lebensmittelgesetzes wurde ein Grundstein der bayerischen Biertradition gesetzt. Bier ist für uns Bayern nicht nur ein Getränk, sondern steht für Genuss, Tradition, Kultur und das heimische Lebensgefühl. Bier war und ist ein Stück bayerische Kultur und diese wird auch bei uns im Waldgasthof Buchenhain gelebt.

Geschichte des Bieres in Bayern

Das Hofbräu Bier ist im Münchner Hof, im Hause der Regenten, entstanden. Der Import des Bieres war auf Dauer zu teuer und so gründete Herzog Wilhelm V. am 27. September 1589 das Hofbräuhaus. Der Ausschank war allerdings dem Münchner Hof vorbehalten. Erst im Jahr 1610 wurde es den Gastwirten offiziell gestattet, das Bier auch für das einfache Volk auszuschenken. Dies stoß natürlich auf große Begeisterung.

Als Maximilian der I. dann 1806 auf den bayrischen Thron stieg, wurde das Hofbräu Bier zum „königlichen Hofbräuhaus“ und zog aus Platznot in das Herz von München, ans Platzl, wo es auch heute noch steht und zahlreiche Touristen aus der ganzen Welt anzieht.

In engem Zusammenhang mit der Münchner Biergeschichte steht natürlich auch das größte Volksfest der Welt, das Oktoberfest. Am 12. Oktober 1810 heiratete der Kronprinz Ludwig von Bayern und zu diesem Anlass spendierte sein Vater eine riesige Feier für rund 40.000 Besucher. Das war der Vorläufer der heutigen Wiesn, die von dort an jedes Jahr gefeiert wurde. Zwei Jahre nach der Hochzeit folgte dann auch der Ausschank des Hofbräu Bieres auf dem beliebten Fest auf der Theresienwiese.

Die (bierige) Geschichte vom Waldgasthof

Trotz zahlreicher Versuche der damaligen Besitzer eine Gastronomie hier in Buchenhain zu etablieren, wurde die Genehmigung zum Betrieb einer Sommerschankwirtschaft erst im Jahr 1906 erteilt. Mit der langersehnten Lizenz zum Bierausschank in der Tasche, taufte der Besitzer unser Haus auf den Namen „Buchenhain“. Seit diesem Tag und bis heute, ist Buchenhain ein Platz, an dem die Menschen zusammenkommen, trinken, essen, lachen und ratschen. Und auch das Bier in unserem Biergarten und Gasthof in München Süd ist ein wichtiges, geselliges Element.

Nun das wichtigste geschichtliche Datum dieses Beitrags: Seit dem 01.10.1958 wird im Waldgasthof Buchenhain das traditionsreiche Münchner Hofbräu Bier ausgeschenkt. Seit nun 63 Jahren sind in unserer Gaststätte schon viele Liter des Gerstensaftes aus dem Zapfhahn geflossen.

Einkehr im Waldgasthof Buchenhain

Egal ob zum deftigen Brotzeitbrettl oder anderen bayerischen Spezialitäten – zu jedem Gericht bekommt ihr bei uns im Waldgasthof das passende Bier in gemütlichem Ambiente.

In dem Sinne: Prost und zum Wohle!